Geprüfte Restaurants in Hamburg
Noch keine freigegebenen Einträge
Für dieses Bundesland liegen uns 5 recherchierte Adressen vor, die wir derzeit prüfen. Wir veröffentlichen lieber später als ungeprüft.
Du betreibst ein äthiopisches oder äthiopisch-eritreisches Restaurant in diesem Bundesland oder kennst eines? Nutze das Formular unter Restaurant eintragen oder vorschlagen oder schreib an info@aethiopisch.de. Jeder Vorschlag wird vor der Veröffentlichung geprüft.
Sobald Einträge geprüft sind erscheinen sie hier mit Adresse, Küche und Prüfdatum, sortiert nach Ort. Recherchierte, aber noch nicht bestätigte Adressen veröffentlichen wir nicht. Bewertungen gibt es keine. Wie wir vorgehen, steht unter So prüfen wir Einträge.
Orientierung in der Stadt
Wer in Hamburg essen geht findet internationale Küche in fast allen Stadtteilen, besonders dicht in innenstadtnahen Vierteln wie St. Georg, St. Pauli, Altona, Eimsbüttel und Ottensen sowie südlich der Elbe in Wilhelmsburg und Harburg. Diese Namen sind eine Orientierung, keine Liste von Orten mit geprüften äthiopischen Restaurants. Die Stadt ist gut mit Bus und Bahn erschlossen, sodass auch ein Lokal am anderen Ende meist erreichbar ist.
Wer im Hamburger Umland wohnt, findet weitere Hinweise auf den Seiten Restaurants in Schleswig-Holstein und Restaurants in Niedersachsen.
Kaffee aus dem Hafen
Hamburg ist seit über hundert Jahren einer der wichtigsten Kaffeehäfen Europas. In der Speicherstadt, dem historischen Lagerhausviertel, gab es große lager für Kaffee, Tee, Gewürze und Kakao. Was in der Speicherstadt lagerte wurde von Händlern geprüft, gemischt und weiterverkauft. Heute ist die Speicherstadt Welterbe der UNESCO und eher ein Ort für Museen, Büros und Besucher. Kaffee wird in Hamburg aber weiter gehandelt und geröstet, von großen Unternehmen ebenso wie von kleinen Röstereien.
Unter den Kaffees, die über Hamburg nach Deutschland kommen, haben die aus Äthiopien einen besonderen Ruf. Äthiopien ist das Ursprungsland des Arabica, und Kaffees aus Regionen wie Sidama, Yirgacheffe oder Guji gelten als besonders aromatisch. Mehr dazu auf der Seite Kaffee und Kaffeezeremonie.
Hamburg und die Erforschung Äthiopiens
Weniger bekannt ist, dass Hamburg in der Wissenschaft eine wichtige Rolle für Äthiopien spielt. Die universität Hamburg hat eine lange Tradition in der Äthiopistik, also der Erforschung von Sprachen, Geschichte und Kultur Äthiopiens und Eritreas. Am Asien-Afrika-Institut arbeitet ein Zentrum, das nach Hiob Ludolf benannt ist. Ludolf, ein Gelehrter des 17. Jahrhunderts, gilt als Begründer der Äthiopistik in Europa. Er verfasste Grammatiken und Wörterbücher zum Ge'ez und zum Amharischen und schrieb eine Geschichte Äthiopiens.
In Hamburg entstand auch die Encyclopaedia Aethiopica, ein nachschlagewerk in mehreren Bänden, das zwischen 2003 und 2014 erschien und heute zu den wichtigsten Quellen über Äthiopien gehört. Forscherinnen und Forscher aus Hamburg arbeiten mit Kolleginnen und Kollegen in Äthiopien zusammen, untersuchen alte handschriften und dokumentieren Sprachen. Wenn du mehr über Äthiopien lesen willst ist die Encyclopaedia Aethiopica in wissenschaftlichen Bibliotheken zu finden. Auf unseren Seiten nutzen wir sie oft als Quelle. Einen Überblick über die Sprachen des Landes gibt die Seite Sprachen und Schriften.
Äthiopisch essen in Hamburg
Wer zum ersten Mal kommt sollte wissen, dass äthiopisches Essen gemeinsam gegessen wird. Eine große Platte mit Injera, darauf verschiedene Gerichte, und alle greifen mit der rechten Hand zu. Für kleine gruppen von zwei bis vier Personen ist eine gemischte Platte ideal. Wer kein Fleisch isst, bestellt Fastengerichte, die meist vegan sind. Wer es mild mag, fragt nach Gerichten ohne Berbere. Die Grundlagen erklärt die Seite Äthiopisch essen zum ersten Mal.
Viele Lokale in Hamburg nennen sich äthiopisch-eritreisch. Die beiden Küchen sind eng verwandt, besonders im Norden Äthiopiens und im Hochland Eritreas. Unterschiede gibt es bei den Namen der Gerichte und bei einigen italienischen Einflüssen in Eritrea. Mehr dazu steht auf der Seite zu Berlin.
Praktische Hinweise
Äthiopische Restaurants sind oft kleine Familienbetriebe. Reservieren lohnt sich für Gruppen und am Wochenende. Viele bieten Essen zum Mitnehmen an. Wer auf Gluten verzichten muss, sollte nach reiner Teff-Injera fragen, weil sie in Deutschland oft mit Weizen gemischt wird. Zum Abschluss lohnt sich ein frisch zubereiteter Kaffee, manchmal mit einer kleinen Zeremonie.
Bei Feiern, Firmenfesten oder Vereinsabenden bieten manche Betriebe Catering an. Weil der Teig für Injera mehrere Tage gären muss, solltest du so etwas frühzeitig anfragen. Eine Mischung aus Fleisch- und Fastengerichten sorgt dafür, dass alle Gäste etwas finden. Und wer einmal eine große Platte für zehn Personen gesehen hat, versteht, warum äthiopisches Essen so gut zu Festen passt.
In der Nachbarschaft
Für Bremen und das Weserland gibt es die Seite Restaurants in Bremen. Eine Übersicht über alle Bundesländer gibt die Deutschlandübersicht.
Häufige Fragen
Was ist die Encyclopaedia Aethiopica?
Ein mehrbändiges wissenschaftliches Nachschlagewerk über Äthiopien und Eritrea, das in Hamburg erarbeitet wurde und zwischen 2003 und 2014 erschien.
Kann ich ein Restaurant vorschlagen?
Ja, per E-Mail an info@aethiopisch.de. Wir prüfen jeden Vorschlag vor der Veröffentlichung.
Quellen
- Eigene redaktionelle Prüfung der Einträge nach den Kriterien der Seite Restaurants in Deutschland
- Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut: Hiob Ludolf Centre for Ethiopian and Eritrean Studies
- Encyclopaedia Aethiopica, herausgegeben in Hamburg, Harrassowitz Verlag (2003 bis 2014)
Stand der Angaben: 3. November 2026

